Infos und Bewerbungsbogen (Englisch)

Ein Bericht von Darja Rinklake - 2016



Gott führt!

Ich werde nie Theologie studieren. Schon gar nicht in Friedensau.

Das war meine feste Überzeugung vor ungefähr drei Jahren. Für mich war immer klar, schon als kleines Kind, dass ich Lehrerin werden möchte. So rechnete ich fest damit, nach meinem Abitur in Hamburg Lehramt zu studieren. Stattdessen aber tauschte ich die Großstadt gegen Friedensau um – ein kleines Dorf mit Herz. Stadtluft gegen Waldluft. Große Hörsäle gegen kleine Räume mit wenigen Studenten.

Manchmal bin ich immer noch überrascht, wie anders es doch gekommen ist. Gottes Pläne sind so viel höher und größer als meine eigenen. Während ich dabei war, mir einen klaren und festen Plan zu schüren, hatte Gott anderes mit mir vor – Gott sei Dank!

Ich würde nicht behaupten, dass es einfach ist, Theologie zu studieren, besonders als Frau. Und dennoch weiß ich mich geführt von Gott und geliebt. Und jeden Tag freue ich mich auf die großen und kleinen Überraschungen und Geschenke, die er für mich vorbereitet hat. Ich habe so viele Erfahrungen mit Gott in dieser Zeit machen dürfen und immer wieder ist mir bewusst geworden: Gott ist Liebe! Und auch, dass Geld kein Hinderungsgrund darstellt für einen Dienst für ihn  - Gott hilft, spätestens rechtzeitig. Er hat unglaublich viele Wege und Möglichkeiten zu segnen, sicherlich ist ein Weg auch dieses Scholarship.

Mein Ziel ist es, nach meinem Bachelor noch den Master Theologie zu studieren. Auch der Bereich Seelsorge interessiert mich ganz besonders. Ich bin schon gespannt, wohin Gott mich führen wird in der Zukunft.

Ganz herzlich möchte ich mich bedanken bei der Abteilung Womens Ministries der EUD und der GK für dieses Scholarship, das ich bekommen durfte. Vielen Dank!



Ein Bericht von Caroline Stanke - 2015


Sie erhielt 2015 das Scholarship (Stipendium) der Abteilung Frauen der Generalkonferenz (GK) und der Inter-Europäischen Division (EUD)


Meine Ziele und Visionen für mein Leben

Wenn man mich vor ein paar Jahren gefragt hätte, was ich mit meinem Leben anstellen möchte, war für mich die Antwort klar: Ich werde Theologie studieren und Predigerin werden.

Was mir nie klar gewesen war ist, dass es mehr Möglichkeiten gibt mein Leben zum Dienst an Jesus einzusetzen als Predigerin zu werden und das hab ich in den letzten Jahren begriffen.

Mittlerweile habe ich so viele Wünsche und Visionen für mein Leben, dass ich nicht weiß, ob ein Leben dafür ausreicht. Wenn ich dieses Jahr mein Studium in Bogenhofen beendet habe, werde ich einen Master machen und wünsche mir danach das Predigerpraktikum zu machen, schließlich ist das der praktische Teil der Ausbildung. Aber dabei möchte ich nicht stehen bleiben. Das Studium hat mich persönlich so weit wachsen lassen im meinem Leben, dass ich weiter studieren möchte und auch davon träume einen Doktor an der Andrews University in Systematischer Theologie zu machen. Vielleicht werde ich eines Tages Dozentin um junge Menschen auf ein Leben zum Dienst am Herrn vorzubereiten. Was ich mir aber auch sehr gut vorstellen kann und einer meiner Visionen ist, dass ich selber für die Abteilung „Women‘s Ministries“ arbeite, die mir das Scholarship dieses Jahr ermöglicht hat um junge Frauen dazu zu ermutigen ihr Leben auch in den Dienst des Herrn zu stellen. Man muss nicht immer gleich Predigerin werden um dies zu tun. Wir sollten immer nach dem höchsten streben, was uns für unser Leben einfällt, denn Gott hat noch viel größere Pläne für uns.

Ich danke der Abteilung Women Ministries der EUD und GK für das Scholarship welches ich erhalten habe, denn es hat mich wieder daran erinnert, dass Gott groß ist und die Wunder, die er tut noch größer sind und weil es mir gezeigt hat, dass so etwas „kleines“ wie Geld uns niemals daran hindern sollte an Gott zu zweifeln, oder unser Leben gar nicht erst in seinen Dienst zu stellen.

Gott ist gut!

 

Google Translate